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Montag, 25. September 2017
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Jahreszahlen

1107 schenkten Egispert und seine Frau Mahtild dem Kloster St. Stephan zu Würzburg ihren Weinbergbesitz in Gerbrunn. Mit dieser Schenkung tritt Gerbrunn erstmals in das Blickfeld der Geschichte.
1212 war Gerbrunn bereits ein bedeutender Weinort.
Nach 1212 ging Gerbrunn mit dem gesamten Besitz des Klosters St. Stephan an die Grafen zu Castell über.
Nach 1223 übertrugen König Heinrich der VII. und Kaiser Friedrich der II. ihr Königsgut im Ort und in den Weinbergen von Gerbrunn der Würzburger Kommende des Deutschen Ritterordens.
1278 verkauft Graf Heinrich von Castell seinen großen Wirtschaftshof, das heutige Rathaus, mit 425 Morgen Grundbesitz, was er vom Würzburger Bischof als Lehen hatte, ebenfalls an den Deutschen Ritterorden, Kommende Würzburg.
1376 gab Graf Johann der I. von Castell den Ort Gerbrunn und die Vogtei daselbst als Lehen an Eberhard von Seinsheim. Als die Herren von Seinsheim zu Wiesenbronn zu Beginn des 16. Jahrhunderts ausstarben, verliehen die Grafen zu Castell Gerbrunn nicht mehr weiter, sondern nahmen das Dort wieder in eigene Verwaltung.
um 1559 wurde Gerbrunn mit der Einführung der Reformation in der Grafschaft Castell ebenfalls lutherisch. Zu den staatsrechtlichen Schwierigkeiten, denen Gerbrunn als Enklave von Castell mitten im würzburgischen Gebiet naturgemäß ausgesetzt war, trat nun noch die Verschiedenheit des Glaubens, was zu neuen Komplikationen mit dem Hochstift führte.
1625 verkaufte daher Graf Gottfried von Castell Gerbrunn an den Fürstbischof Philipp Adolf von Ehrenberg. Gerbrunn wurde bischöfliches Kammerzinsdorf und mit dem Tage des Herrschaftswechsels zugleich auch wieder katholisch.
1803 kam Gerbrunn infolge der Säkularisation mit der Auflösung des Hochstiftes Würzburg an Bayern.
1806 kam das ehemalige Hochstift Würzburg als Großherzogtum an das Haus Toskana, aber bereits
1814 wurde Gerbrunn "königlich-bayerisch".