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Samstag, 26. Mai 2018
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Gerbrunn: Über 2 Millionen Euro werden in der Ortsmitte investiert – Gemeinde informierte am Tag der Städtebauförderung

In eine große Baustelle verwandelte sich in den letzten Wochen der Gerbrunner Rathausplatz. Kanal- und Wasserleitungen werden erneuert und die Oberflächen neu gestaltet, Bushaltestellen barrierefrei ausgebaut und städtebauliche Mängel beseitigt. Eine besondere Herausforderung stellt für Firmen und Planer die zeitgleiche Sanierung des Rathauses dar.

Am Tag der Städtebauförderung am 5. Mai 2018 konnten sich interessierte Bürgerinnen und Bürger bei einem Baustellenfrühstück vor Ort informieren. „Eigentlich wollten wir mit dem Rathausplatz schon 2017 beginnen, aber die Ausschreibungen mussten aufgrund überhöhter Angeboten wiederholt werden“ informiert Achim Kaiser vom Büro Kaiser + Juritza.

Neben den Flächen am Rathausplatz sind auch die Randersackerer Straße und der Kirchplatz in die Sanierung des Ortszentrums einbezogen. Fassadenbegrünungen, neue Pflanzstreifen und ein Wasserlauf mit Brunnen, der vom Gerbrunner Quellwasser gespeist wird, sind weitere städtebauliche Akzente.

Ein Teil des Rathauses wurde bereits abgebrochen. An die gleiche Stelle wird ein Kubus platziert, der neben Büroräumen auch einen Trausaal aufnimmt. Im Bestandsgebäude erneuert die Gemeinde Leitungen, Technik sowie die Sanitärbereiche und stellt die Barrierefreiheit her. „Wichtigster Punkt ist hier der Einbau eines Aufzugs, der die oberen Geschosse erschließt“, so Architekt Norbert Mauermann.

Nach dem Umbau der Alten Feuerwehr in ein Kulturzentrum mit Café und Bücherei, der Schaffung von Parkplätzen im Schulweg und an der Alten Schule stellen der Rathausumbau und die Platzgestaltung den dritten Abschnitt der städtebaulichen Erneuerung des Gerbrunner Altorts dar.

Die Regierung von Unterfranken fördert die aktuellen Maßnahmen aus Mitteln der Städtebauförderung und dem Kommunalinvestitonsprogramm mit ca. 1 Million Euro.