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Dienstag, 16. Oktober 2018
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Kaufvertrag über die ehemalige US-Schießanlage „Roman Hill“ in Gerbrunn beurkundet

Würzburg/Gerbrunn:

Die Gemeinde Gerbrunn hat von der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA) die ehemalige US-Schießanlage „Roman Hill“ erworben.

Zufriedenheit herrscht auf beiden Seiten und es gibt viele Ideen für die zukünftige Nutzung der ehemaligen US-Schießanlage an der Roßsteige in Gerbrunn.

Bereits unmittelbar nach Abzug der US-Streitkräfte hat sich die Gemeinde Gerbrunn an die BImA gewandt und ihr Interesse am Erwerb der Liegenschaft angezeigt. Anfängliche Überlegungen, die Gebrunner Schießanlage mit den Konversionsflächen am Hubland zu verknüpfen, eigene Nachnutzungsüberlegungen der BImA, die Klärung der Altlastenfrage und die notwendigen Gutachten zur Wertermittlung für das Gelände und die Gebäude ließen einige Zeit verstreichen, bis jetzt ein Kaufvertrag beurkundet werden konnte. „Der Gesprächsfaden ist aber nie abgerissen, die Mitarbeiter der BImA in Würzburg standen uns jederzeit offen und beratend zur Seite“, so Bürgermeister Stefan Wolfshörndl.

Allerdings hätte man in Gerbrunn schon gerne noch vor der Landesgartenschau 2018 das ein oder andere Projekt an der Roßsteige verwirklicht. Gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern der Gemeinde wurde bereits ein Nachnutzungskonzept für die ehemalige US-Schießanlage entwickelt, dessen Umsetzung der Gemeinderat bereits beschlossen hat. Dieses Nachnutzungskonzept , das neben einem Naturerlebnishaus u. w. Flächen für einen Skaterpark, eine Boulderanlage und Mountainbike-Strecken vorsieht, soll nun in den nächsten Jahren realisiert werden.

Über den Inhalt des Kaufvertrags haben beide Seiten Vertraulichkeit vereinbart. Für die Gemeinde Gerbrunn, so Bürgermeister Wolfshörndl, ist die Investition in die ehemalige US-Schießanlage auch eine Investition in die Zukunft. „Gerbrunn verfügt nur über wenig Grund und Boden. Der Ankauf der 8 Hektar großen Fläche ist für die Gemeinde und zukünftige Generationen deshalb immens wichtig.“