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Donnerstag, 25. April 2019
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Gerbrunner Gemeinderat investiert weiter in den Schulstandort

In seiner Gemeinderatssitzung am 11. März 2019 wurden umfangreiche Investitionen für die Gerbrunner Eichendorffschule auf den Weg gebracht.

Der in die Jahre gekommene Allwettersportplatz auf dem Schulgelände wird für 150.000 Euro neu errichtet, zusätzliche Kosten fallen für Planungsleistungen, Ballfangzäune und ergänzende Arbeiten an. Die Fa. Müller Landschaftsbau aus Nürnberg gab das wirtschaftlichste Angebot ab. Dank einer hohen Förderung von 90% über das Kommunalinvestitionsprogramm Schule durch die Regierung von Unterfranken erhalten die Gerbrunner aus Bundesmitteln 152.900 Euro.

Aus dem Digitalbudget Bayern fließen gut 31.000 Euro in die Grund- und Mittelschule. Ergänzend zu den Bereits von der Verwaltung beauftragten Tablets, Notebooks und Rechnern beschaffte der Gemeinderat für rund 20.500 Euro drei digitale Displays mit Tafeln und Soundbars für die Ausstattung der digitalen Klassenzimmer. „Als weitere Maßnahme ist der Anschluss an das Glasfasernetz vorgesehen“, informierte Bürgermeister Stefan Wolfshörndl den Rat.

Das den Gerbrunner Verantwortlichen nicht nur die virtuelle Welt am Herzen liegt, zeigt die Ausschüttung der Vereinszuschüsse für 2019. 30.000 Euro stellt die Gemeinde aus dem aktuellen Haushalt für örtliche Vereine, Gruppen und Kirchen zur Verfügung.

Der in Vorbereitung befindliche Waldkindergarten soll von der AWO Unterfranken als Träger geführt werden, so der Mehrheitsbeschluss im Gremium.

Veränderungen gibt es bei der Friedhofssatzung der Gemeinde, deren Erneuerung regelmäßig vom Bayerischen Kommunalen Prüfungsverband angemahnt wurde. In Abstimmung mit der Rechtsaufsicht im Landratsamt Würzburg wurde das aus dem Jahr 1982 stammende Regelwerk überarbeitet und tritt in Kürze in neuer Fassung in Kraft. Die Friedhofsgebühren werden mit dem Ziel einer maßvollen Anhebung ebenfalls einer Neukalkulation unterzogen. Aktuell liegt der Kostendeckungsgrad bei den Gerbrunner Friedhöfen lediglich bei gut 25% und damit deutlich unter dem was die Kommunalaufsicht verlangt. Die Gemeinderäte waren sich einig, dass ein Friedhof nicht kostendeckend geführt werden kann und streben deshalb auch nur eine moderate Anpassung der Gebühren an. Gemeinderat Georg Track schlug beispielsweise vor, nach Möglichkeiten zu suchen nicht genutzte Flächen in die normale Grünpflege zu überführen und damit den Kostenanteil für die Gebühren zu reduzieren. Die Verwaltung wird dem Gemeinderat in einer der nächsten Sitzung einen entsprechenden Vorschlag unterbreiten.